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DIE WAHRHEIT ÜBER DRUCKERPATRONEN

Wie drucken Menschen weltweit – und was für Auswirkungen hat es? Was sagt die Wirtschaft dazu, was die Umwelt?

Mit Hilfe einer von uns in Auftrag gegebenen Nachforschung beim Deutschen Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie, konnten wir für dich diese umfassende Seite rund um Tintenpatronen und Tonerkartuschen zusammenstellen. Dabei sind einige erstaunliche aber auch teilweise erschreckende Fakten ans Licht gekommen.
1. WIE VIEL UND WIE VIELE MENSCHEN DRUCKEN?

Wie verbreitet sind Patronen und Toner weltweit?

Rund um den Globus werden jedes Jahr etwa 1,3 Milliarden Tintenpatronen und 0,6 Milliarden Toner verkauft.
1,3 Mrd.
Patronen

0,6 Mrd.
Toner
1. WIE VIEL UND WIE VIELE MENSCHEN DRUCKEN?

64 Mrd. €

Im Jahr 2015 machte die weltweite Industrie mit dem Verkauf von Tintenpatronen und Toner einen Umsatz von 64 Milliarden Euro.
1. WIE VIEL UND WIE VIELE MENSCHEN DRUCKEN?

In Deutschland wird fleißig gedruckt.

25% Marktanteil in Europa

Der größte Abnehmer von Druckerpatronen und Lasertoner in Europa ist Deutschland.
IMMER MEHR BILLIGE PATRONEN AUS FERNOST

Wieviel Druckerzubehör kaufen die Deutschen?

2017 gingen in Deutschland 60,4 Millionen Tintenpatronen und 16,6 Millionen Toner über die Ladentheken. Wir haben also mehr als dreimal so viele Tintenpatronen wie Toner gekauft.
Tintenpatronen
ca. 60,4 Millionen
Toner
ca. 16,6 Millionen
Interessant wird es, wenn wir uns anschauen, wie viele der verkauften Kartuschen direkt von den Druckerherstellern stammen (OEM): Nur je etwa 10 Prozent der Patronen und Toner waren alternativ bzw. kompatibel, kamen also von Drittherstellern.
1. WIE VIEL UND WIE VIELE MENSCHEN DRUCKEN?

Toner erzielen einen höheren Umsatz

Obwohl viel weniger Toner als Patronen verkauft werden, ergeben Sie, da deutlich teurer, mehr Umsatz. So erzielte der Verkauf von Tintenpatronen in Deutschland 2017 einen Erlös von 923 Millionen Euro, während Toner einen Gesamtumsatz von satten 1.432 Millionen Euro ergaben.
1430 Mio. €
Toner
923 Mio. €
Patronen
2. VERGLEICH HERSTELLUNG: NEUE VS. RECYCLETE KARTUSCHEN

So werden neue Kartuschen hergestellt

Wir wissen nun, wie viele Patronen und Toner verkauft werden – doch bevor sie in deinen Drucker gelangen, müssen sie erst hergestellt werden.

Bei der Produktion ist zwischen neuen und recycelten Kartuschen zu unterscheiden. Wenn ein Gehäuse neu hergestellt wird, ist das ein aufwendiger Prozess:

Kartusche wird aus Plastik gegossen

Kartusche wird mit Tinte gefüllt

Chip wird hergestellt und an Kartusche angebracht

Qualitätscheck
2. VERGLEICH HERSTELLUNG: NEUE VS. RECYCLETE KARTUSCHEN

Die Herstellung von Kartuschen belastet die Umwelt

Für die Produktion einer einzigen Druckerpatrone werden bis zu

Bis zu 3 L Erdöl
pro neu produzierter Patrone

450.000 Tonnen
Plastikmüll entstehen so pro Jahr

32 Prozent
davon gelangen unkontrolliert in die Umwelt
2. VERGLEICH HERSTELLUNG: NEUE VS. RECYCLETE KARTUSCHEN

So werden Kartuschen recycelt

Wir wissen nun, wie viele Patronen und Toner verkauft werden – doch bevor sie in deinen Drucker gelangen, müssen sie erst hergestellt werden.

Bei der Produktion ist zwischen neuen und recycelten Kartuschen zu unterscheiden. Wenn ein Gehäuse neu hergestellt wird, ist das ein aufwendiger Prozess:

Leere Originalpatrone wird gesammelt

Patrone wird gesäubert

Patrone wird mit Tinte wiederbefüllt

Chip wird zurückgesetzt

Qualität der Patrone wird geprüft
3. Vergleich Produktionsorte: China VS. Deutschland

Wie weit werden Druckerkartuschen transportiert?

Die meisten neu hergestellten Kartuschen stammen aus Fernost, womit sie einen großen Umweltnachteil mit sich bringen: Bis du sie bei uns im Laden kaufen kannst, müssen sie weit transportiert werden – viel weiter als Kartuschen, die hierzulande recycelt werden.

Vergleichen wir das mal grob: Die Strecke von China nach Deutschland beträgt rund 21.000 Kilometer, der Transportweg in Deutschland nur etwa 100 Kilometer!
3. Vergleich Produktionsorte: China VS. Deutschland

Was bedeutet der Schiffstransport für die Umwelt?

In Deutschland recycelte (SUPER-)Patronen können ihre paar Transportkilometer mit dem LKW zurücklegen, während neu hergestellte Kartuschen für ihre Strecke von China bis Deutschland ein Containerschiff benötigen.

Das schlägt sich in der Umwelt nieder:

750 Millionen LKWs
entsprechen den 15 größten Schiffen

370 Millionen Tonnen Treibstoff
verbraucht die Weltflotte aus 90.000 Schiffen pro Jahr

3500 Mal mehr Schwefeloxid
stoßen Schiffe im Vergleich zu LKWs aus

300 Tonnen Schweröl
braucht ein Schiff (TEU) pro Tag
3. Vergleich Produktionsorte: China VS. Deutschland

Wie viel CO2 entsteht bei der Patronenproduktion?

Durch ihren weiteren Produktionsweg haben Patronen aus Fernost einen weiteren riesigen Nachteil gegenüber hierzulande recycelten Versionen: Ihre Produktion verursacht viel mehr Kohlenstoffdioxid (CO2).
Refill-Patrone
Neu hergestellte Patrone
4. MIT SUPERPATRONEN DIE UMWELT SCHONEN

SUPERPATRONEN sparen CO2!

74%
CO2 Ersparnis
Es zeigt sich klar: Bei der Produktion von neuen Patronenkartuschen fällt viel mehr CO2 an als bei Refill-Patronen – nämlich viermal so viel.
4. MIT SUPERPATRONEN DIE UMWELT SCHONEN

Was lässt sich mit der CO2 Ersparnis alles anstellen?

Mit der eingesparten CO2-Menge einer Refill-Patrone kann man allerhand tun. Beispiele gefällig? Gern! Hier am Beispiel der Patronen für den HP CF280X:

350 Stunden
kannst du eine LED-Lampe brennen lassen

1,29 Kilo Gemüse
kannst du produzieren bis es im Supermarkt landet

6 Stunden
kann ein durchschnittlicher deutscher Haushalt beheizt werden
4. MIT SUPERPATRONEN DIE UMWELT SCHONEN

Was wäre, wenn 10 % der Menschen SUPERPATRONEN kaufen würden?

Man könnte...

...1.186 Zwei-Personen-Haushalte
ein Jahr lang mit Strom versorgen.

...22,5 Mio. Kilometer
mit dem Auto fahren

...80,5 Tonnen
Rindfleisch produzieren
5. WIE SICH DER PATRONENMARKT ÄNDERT
Lass uns kurz rekapitulieren: Es gibt zum einen neu hergestellte Patronen und Toner, die oft von den Druckerherstellern selbst stammen, und zum anderen recyceltes Druckerzubehör von Drittherstellern wie SUPERPATRONEN.

Doch mittlerweile drängt eine weitere Gruppe auf den Markt: Hersteller von illegalen Patronenkopien oder „Klonen“, vor allem aus China. Sie kopieren Patronen und Toner von Originalherstellern und verkaufen diese zu Schleuderpreisen.

Wir erklären dir, wie das funktioniert und was die Folgen sind …
5. WIE SICH DER PATRONENMARKT ÄNDERT

Chinesische Patronenkopien nehmen zu

Nach offiziellen Angaben werden allein in der südchinesischen Stadt Zhuhai rund 60 Prozent aller alternativen Druckerpatronen und 35 Prozent aller wiederbefüllten Tonerkartuschen weltweit produziert.

60% aller Patronen

35% aller Toner
5. WIE SICH DER PATRONENMARKT ÄNDERT

Chinesische Patronenkopien sind günstig... äh: sehr günstig


Originalpatronen sind generell relativ teuer.

Rebuilt-Patronen sind im Schnitt 50 % billiger als die Originale.

Chinesische Klone kosten teils nur ein Zwanzigstel der Originale.
5. WIE SICH DER PATRONENMARKT ÄNDERT

Der Umsatz chinesischer Hersteller steigt …

Bei den günstigen Preisen ist es kein Wunder, dass der Umsatz der Branche zur Herstellung von Tinte u. ä. in China seit Jahren steigt – und das vermutlich weiterhin tun wird. Laut einer Prognose von 2012 wird der Branchenumsatz im Jahr 2020 rund 5,18 Milliarden Euro betragen.
5. WIE SICH DER PATRONENMARKT ÄNDERT

… und die Zahl westlicher Hersteller sinkt

4500
Hersteller
750
Hersteller
Durch die billigen Patronenkopien aus Fernost haben die westlichen Firmen zu kämpfen. Allein in den USA ist die Zahl der Patronenhersteller von ihrem früheren Maximum 4.500 auf weniger als 750 gefallen.
6. HERSTELLER VON BILLIGPATRONEN SPIELEN NICHT FAIR

Wie kommt es zu den billigen Preisen?

Das Problem: Damit chinesische Firmen ihre Patronen so günstig anbieten können, spielen viele nicht fair. Sie bieten Produkte an, mit denen Sie ...

Patentrechte verletzen

Mehrwertsteuer prellen

Kinderarbeit nutzen

Recyclingvorschriften missachten
PROBLEM 1: PATENTRECHTE

Patronenfälschungen verursachen Milliardenschaden

Viele Hersteller von Patronenkopien bauen Originalpatronen eins zu eins nach und missachten Patentrechte.

Solche Patronenfälschungen verursachen einen Schaden von 3,5 bis 5 Milliarden US-Dollar pro Jahr, schätzte die Allianz der OEM-Drucker-Supplies-Hersteller 2014.

bis zu 5 Mrd. US-Dollar
Problem 2: Die UMSATZSTEUER
Durch Patronen aus Fernost geht dem deutschen Staat viel Umsatzsteuer durch die Lappen.

Da dieses Problem etwas komplizierter ist, erklären wir dir erst kurz, wie die Umsatzsteuer funktioniert.

Umsatzsteuer kurz & knapp


Händler, die Produkte in Deutschland verkaufen, müssen sich hierzulande umsatzsteuerlich registrieren – auch, wenn sie aus dem Ausland kommen.

Kauft ein deutscher Kunde dann eine Patrone, bezahlt er dem Händler den Kaufpreis plus die Mehrwertsteuer (meistens 19 %).

Der Händler darf nur den Kaufpreis behalten, die Mehrwertsteuer muss er ans Finanzamt abführen. Eigentlich, zumindest …
Problem 2: Die UMSATZSTEUER

Hersteller aus Fernost prellen die Steuer

Von den 5.000 bis 6.000 Händlern aus der Volksrepublik China, die auf Amazon und Ebay in Deutschland verkaufen, sind Spiegel online zufolge nur 430 bei uns umsatzsteuerlich gemeldet.

Das bedeutet: Über 90 % der chinesischen Anbieter auf Amazon Deutschland und Ebay prellen den deutschen Staat um die Mehrwertsteuer.
Problem 2: Die UMSATZSTEUER

Steuerbetrug im großen Stil

Durch den Umsatzsteuerbetrug von ausländischen Unternehmen beim Internethandel entgeht dem deutschen Fiskus jährlich etwa ein dreistelliger Millionenbetrag.

mindestens 100 Mio. €
entgehen dem deutschen Staat jährlich
Problem 3: KINDERARBEIT & AUSBEUTUNG

In Asien-Pazifik arbeiten am meisten Kinder

Ein weiterer Grund für die niedrigen Preise von kompatiblen Patronen: Viele werden durch Kinderarbeit hergestellt. Die Zahl der 5- bis 17-Jährigen, die arbeiten gehen müssen, ist weltweit in der Region Asien-Pazifik am höchsten!
Problem 4: RECYCLING

Billige Materialien verhindern Recycling

Patronen- und Tonerkartuschen bestehen unter anderem aus Metallen und Kunststoffen. Werden sie richtig entsorgt, kann man sie recyceln und wiederverwenden.

Deutsche Hersteller sind per Gesetz zum Recycling verpflichtet – anders als fernöstliche Hersteller. Sie stellen ihre Patronenkopien deshalb aus billigen Materialien her, um sie günstig verkaufen zu können.
Problem 4: RECYCLING

Die meisten Tintenpatronen landen im Müll

Viele Patronenkopien können nicht recycelt werden – und es gibt noch ein weiteres Problem: Die meisten Verbraucher entsorgen Druckerkartuschen nicht fachgerecht, sondern werfen sie einfach weg. In Deutschland landen ganze 90 Prozent der Druckerpatronen im (Rest-)Müll.

90% weggeworfen

10% recycelt
Problem 4: RECYCLING

Die meisten Tintenpatronen landen im Müll

Das sieht auf der restlichen Welt kaum besser aus: Weltweit enden nur etwa 2,5 Millionen Kartuschen in Recycling-Anlagen, während 10 Millionen ihr Dasein auf Mülldeponien fristen.

90% weggeworfen

10% recycelt
Problem 4: RECYCLING

Plastik braucht Hunderte Jahre, um abgebaut zu werden

Wenn Patronen(-kopien) auf Deponien - oder gar in der Natur - landen, belasten die Kunststoffe und Metalle die Umwelt.

Es kann bis zu 450 Jahre dauern, bis eine Patrone auf der Deponie abgebaut wird. Einige Bestandteile aus industriellen Kunststoffen benötigen sogar über 1.000 Jahre, bis sie zersetzt sind!
7. PATRONENKOPIEN BELASTEN DIE UMWELT
Dass Patronenkopien oft nicht recycelt werden können (bzw. werden), produziert Abfall, verschwendet wertvolle Ressourcen und belastet die Umwelt …

… womit wir bei dem Steckthema von SUPERPATRONEN sind: unsere Umwelt!

Das Gros der kompatiblen Patronen aus Fernost schadet der Umwelt. Nicht durch direkt, indem sie Rohstoffe verbrauchen und Müll produzieren, sondern auch indirekt, indem sie eben dadurch den Klimawandel beschleunigen.
7. PATRONENKOPIEN BELASTEN DIE UMWELT

Der Meeresspiegel steigt

Der Meeresspiegel an den deutschen Küsten ist in den letzten 100 Jahren um 10 bis 20 cm gestiegen.
Das erscheint wenig, nicht wahr? Wenn die Antarktis komplett abschmilzt, dann steigt der Meeresspiegel um 58 Meter an.
7. PATRONENKOPIEN BELASTEN DIE UMWELT

Extreme Hochwasser nehmen zu

In Deutschland ereigneten sich von 1978 bis 2002 doppelt so viele extreme Hochwasser wie von 1952 bis 1977.
7. PATRONENKOPIEN BELASTEN DIE UMWELT

Mehr heiße Tage – weniger Eistage

Die Anzahl der heißen Tage (Tagesmax. der Lufttemperatur ≥ 30 °C) in Deutschland ist seit den 1950er-Jahren von etwa drei auf neun Tage im Jahr angestiegen. Die mittlere Anzahl der Eistage (Tagesmaximum < 0 °C) hat im gleichen Zeitraum von 28 auf 19 Tage abgenommen.
7. PATRONENKOPIEN BELASTEN DIE UMWELT

Die Feinstaubbelastung nimmt zu

Pro Jahr gibt es allein in Europa
310000 Todesfälle
wegen Feinstaubbelastung.

Der durchschnittliche Deutsche stirbt aufgrund von Feinstaub
10,2 Monate
früher.
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