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Made in Germany

Mit einem nervösen Flattern im Bauch stieg ich in mein Auto ein. Ich hatte vor Kurzem meine Stelle gekündigt, weil mir etwas fehlte: Ich wollte nicht nur einen guten Job machen, sondern für ein Unternehmen arbeiten, dass von Bedeutung ist. Mein Ziel war es, am Ende eines Arbeitstages stolz auf meine Arbeit sein und Sinn darin zu sehen.

Eine Stellenausschreibung sprach mich besonders an: Das Unternehmen SUPERPATRONEN wolle die Welt durch umweltfreundliche Produkte „Made in Germany“ besser machen. Die Anforderungen passten gut zu meinen Fähigkeiten: Ich bewarb mich und erhielt wenige Tage später die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Und genau auf diesem Weg war ich jetzt.

Das Vorstellungsgespräch

Doch ich war noch skeptisch: Made in Germany – ist das nicht einfach nur ein Siegel, mit dem sich Unternehmen schmücken, um sich besser zu vermarkten? Macht es wirklich einen Unterschied, ob etwas in Deutschland produziert wird oder nicht? Und: Was bedeutet das überhaupt für mich als einzelne Person? Ich war gespannt, was mich erwarten würde …

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„Schön, dass du bei uns bist“ begrüßte mich ein Mann mit einem freundlichen Lächeln. „Ich bin Carsten und verantwortlich für die Produktion in der Manufaktur. Nun möchte ich dir erstmal zeigen, was wir hier so tun. Du sollst einen guten Eindruck davon bekommen, was unser Unternehmen ausmacht und welche Vision wir verfolgen. Also lass uns direkt in die Produktionshalle gehen – das ist das Herzstück unserer Manufaktur.“ Er ging voran und zeigte im Vorbeigehen auf ein gerahmtes Foto, auf dem zwei Männer lächelten.

„So haben wir 1997 angefangen: Nur mein Vater und ich, ein kleiner Zweimannbetrieb (mehr dazu hier). Es ist schon faszinierend, wie aus einer Idee eine Manufaktur entsteht, die mittlerweile über 150 Mitarbeiter hat. Aber das war kein einfacher Weg, das kannst du mir glauben!“ Die meisten Unternehmen, die Druckerpatronen herstellen, lassen diese im Ausland produzieren – es ist einfach viel billiger.

Doch wir haben von Anfang an eine klare Vision verfolgt: Wir wollen eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen (immer nur neu hergestellten) Druckerpatronen bieten. Haben Sie Kinder?“ Er sah mich fragend an. Ich nickte: „Ja, einen fünfjährigen Sohn.“

„Dann verstehen Sie bestimmt unsere Beweggründe. Ich habe selber zwei Kinder und ich finde, es liegt in unserer unternehmerischen Verantwortung, so umweltbewusst wie möglich zu agieren. Ich möchte meinen Kindern später nicht einmal erklären müssen, warum wir ihnen eine Welt voller Müll hinterlassen haben.“ Er ging weiter voran durch einen schmalen Gang.

Der Heimat verbunden

„Made in Germany ist für uns kein Marketing-Siegel, sondern eine tiefe Überzeugung. Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich meiner Heimat sehr verbunden. Es stand für mich also außer Frage, mein Unternehmen hier aufzubauen und auch alle Produkte ausschließlich hier herzustellen.“ Wir traten in eine große Halle, in der mehrere Mitarbeiter ihrer Tätigkeit nachgingen. Während er auf verschiedene Bereiche der Halle zeigte, erklärte er den Recyclingprozess der Druckerpatronen:

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Der Recyclingprozess

„Dort werden die von uns in Deutschland gesammelten Patronen überprüft, in ihre Einzelteile zerlegt und gereinigt. Falls nötig, werden beschädigte oder fehlerhafte Teile ersetzt. Anschließend werden sie mit zertifizierter Tinte oder Toner befüllt und erhalten einen neuen Chip. Im hinteren Teil wird jede Patrone nochmal einzeln getestet, damit der Kunde auch wirklich eine Top-Patrone bekommt.“

Der Recyclingprozess made in Germany

„Ich hätte nicht erwartet, dass so viele Arbeitsschritte in einer kleinen Patrone stecken – und dass so vieles noch in Handarbeit gemacht wird“, antwortete ich, während ich mich in der Halle umsah.

„Nicht nur das,“ antwortete Carsten, „so eine Patrone ist auch ein echtes Hightech-Produkt. Viele wissen nicht, dass eine einzige Druckerpatrone oft über 200 Patenten unterliegt, um Plagiate zu verhindern. Wobei das vielen Billig-Anbietern natürlich egal ist: Sie fälschen nicht nur Patronen, sie prellen auch die Steuer hier in Deutschland.“

Faire Arbeitsbedingungen und kurze Transportwege

„Indem wir in Deutschland produzieren, schaffen wir aber nicht nur viele Arbeitsplätze: Unsere Mitarbeiter werden auch fair bezahlt und arbeiten unter sehr guten Arbeitsbedingungen. Das kann man von der Produktion im Ausland meist leider nicht behaupten. In Asien arbeiten teilweise sogar Kinder unter sehr schlechten Bedingungen, statt in die Schule zu gehen. Wofür? Damit die Patronen ein paar Cent billiger sind?“ Er schüttelte den Kopf.

China Problem Müll

„Wir müssen begreifen, dass unser Einkaufsverhalten negative Konsequenzen auf die ganze Welt hat. Die Billig-Mentalität wird uns langfristig sehr teuer zu stehen kommen, ganz besonders der Umwelt. 90% aller Druckerpatronen werden einfach weggeschmissen, obwohl man sie problemlos mehrfach wiederverwenden könnte. Hinzu kommen die Belastung durch die weiten Transportwege von China nach Deutschland und zurück. Und natürlich wird bei Billigpatronen oft nicht auf Recyclingvorschriften oder umweltschonende Materialien geachtet.

Bei uns ist es anders: Sobald ein Kunde bei SUPERPATRONEN bestellt, wird die Ware direkt aus der Manufaktur zum Kunden ausgeliefert. Das spart nicht nur Zeit, sondern natürlich auch wertvolle Ressourcen wie CO2 und Erdöl.“

Versand ab Werk

Über all diese Auswirkungen hatte ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Normalerweise benutzt man eine Patrone bis sie leer ist, schmeißt sie weg und kauft dann einfach eine nagelneue. Woher sollte man wissen, welche Alternativen es gibt – oder welche gravierenden Umweltfolgen das haben kann?

Ein Gewinn für alle

Carsten lief weiter voran. „Aus diesem Grund lassen wir wirklich alles in Deutschland produzieren und geben unser Bestes, so viele Menschen wie möglich darüber zu informieren, dass es einen anderen Weg gibt. Mit recycelten Patronen aus Deutschland schaffen wir eine umweltfreundliche, günstige und hochwertige Alternative. Das ist ein Gewinn für alle Beteiligten.“

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Er ging weiter voran, eine Treppe hinauf und an ein paar Büroräumen vorbei. „Hier sitzt die Verwaltung: Sie kümmert sich um Kundenanfragen, die Buchhaltung, Marketing und alles, was sonst noch anfällt. Das wäre dann auch dein zukünftiger Arbeitsbereich. Natürlich nur, wenn du dir vorstellen könntest, hier zu arbeiten …“

Er sah mich eindringlich an. „Eines ist mir ganz wichtig: Ohne unser tolles Team würde es SUPERPATRONEN nicht geben. Jeder von ihnen, egal in welcher Position er arbeitet, ist ein wichtiger Teil. Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, denen Umweltschutz und eine faire Herstellung am Herzen liegt, und möchten, dass unsere Mitarbeiter stolz sind, einen Beitrag zu leisten. Und – was sagst du?“

Ich lächelte und gab ihm die Hand. Seit diesem Tag bin ich ein festes Mitglied des Teams. Natürlich ist nicht immer alles einfach, aber am Ende des Tages gehe ich zufrieden nach Hause und kann sagen: Ich habe heute meinen Teil dazu beigetragen, die Welt mit jeder einzelnen Druckerpatrone ein kleines Stückchen besser zu machen.

 

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ÜBER UNSERE SUPERPATRONEN

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SERIE WÄHLEN 2. DRUCKERSERIE WÄHLEN
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